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Gegenklänge – Counter:parts

Konzert des Studio V! der Volksoper Wien

3. Oktober : 18:00 19:00

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Gegenklänge – Counter:parts

Konzert des Studio V! der Volksoper Wien

Junge, internationale Opern-Stimmen in einer ehemaligen Wiener Klinik: Aus diesem Gegensatz entfaltet sich beim Konzert des Studio V! der Volksoper Wien ein besonderer musikalischer Zauber. Acht junge Musiker:innen, die mit diesem Konzert ihre zweijährige Ausbildung beginnen, feiern die Wiener Opern- und Operettentradition und präsentieren außerdem Musik aus ihrer Heimat. 

STUDIO V!

Das Opernstudio der Volksoper Wien. 

Mit dem Start in die neue Saison geht auch das StudioV! der Volksoper in die dritte Edition. Mit der dritten Generation dieses Programms heißen wir sieben internationale Sänger:innen und eine Pianistin willkommen, die ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten im Rahmen des Studios erproben und weiterentwickeln werden. Sie erfahren, was es bedeutet – und was es verlangt, auf der Bühne des großen Hauses Rollen zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen. 

Seit vier Jahren bietet das Studio V! jungen Künstler:innen aus aller Welt durch gezielte Förderung und künstlerische Herausforderung in einem professionellen Umfeld einen begleiteten Einstieg ins Berufsleben. Zusätzlich erhalten sie kontinuierlich Coachings, Masterclasses sowie Schauspiel-, Sprach- und Tanzunterricht, können so ihre künstlerischen und persönlichen Kompetenzen vertiefen und zu vielseitigen, authentischen Bühnenpersönlichkeiten heranreifen, die das Profil und die Identität des Hauses nachhaltig bereichern. Wir freuen uns besonders, mit Martin Schlaff und der Ibáñez-Atkinson-Stiftung zwei treue Unterstützer:innen für diese wichtige Arbeit an der Zukunft des Musiktheaters zu haben.

Die 3. Generation des Studio V!:

Alfred Mitchell ist ein britischer Tenor, der für seine ausdrucksstarke Stimme und seine facettenreichen Bühnenporträts geschätzt wird. Ab der Spielzeit 2026/27 ist er Mitglied des Opernstudios der Volksoper Wien. Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeit zählen seine Rückkehr zu Opera North in der preisgekrönten Produktion von Peter Grimes sowie Engagements bei Garsington Opera in “Der Rosenkavalier”, “La Traviata” und “Il ritorno d’Ulisse in patria”. Zu seinen jüngsten Opernengagements zählen Cyril in “Princess Ida” bei der National Gilbert and Sullivan Opera Company, der Erste Gefangene in “Fidelio”, Tschekalinski (Cover) in “Pique Dame” an der Garsington Opera, der Männerchor in “The Rape of Lucretia” bei British Youth Opera sowie Triquet in “Eugen Onegin” an der Hampstead Garden Opera. Darüber hinaus hat sich Alfred Mitchell als profilierter Interpret des zeitgenössischen Opernrepertoirs etabliert. Er wirkte an zahlreichen Uraufführungen und Neuproduktionen mit, die unter anderem von dem Royal Ballet and Opera, der Scottish Opera und der English National Opera gefördert und beim Tête à Tête Festival präsentiert wurden. Im Jahr 2025 verkörperte er die Rolle des Tamino in der Uraufführung von Damon Albarns “Magic Flute II: The Curse” am Théâtre du Lido in Paris.

Die namibische Sopranistin Janice van Rooy trat als Solistin unter anderem mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin auf und gab ihr Europadebüt in der Titelrolle der Matjiua in “Chief Hijangua”, der ersten namibischen Oper. Die Presse würdigte dabei insbesondere ihre starke Bühnenpräsenz sowie ihre klare und tragfähige Stimme.

Zu ihren jüngsten Engagements zählen ihr Rollendebüt als Rosalinde in Johann Strauss’ “Die Fledermaus” bei Freiluftfestival “Oper auf dem Lande”, die Hauptrolle der Charly in der Stadtteil-Oper “Träum weiter” mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, ihr Hausdebüt an der Staatsoper Hannover als Sandmännchen in Humperdincks “Hänsel und Gretel” sowie ihr Debüt an der Deutschen Oper am Rhein als Suor Cercatrice in Puccinis “Suor Angelica” und als Stimme der Sopranino in “Il tabarro”.

Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Zu ihren Auszeichnungen zählen der erste Preis beim Neues-Lied-Wettbewerb, der erste Preis sowie der Publikumspreis beim Walter-und-Charlotte-Hamel-Wettbewerb, der Opera Europa Eva Kleinitz Award, der Preis der Ernst von Siemens Musikstiftung sowie der Gundlach Musikpreis. Beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb wurde sie zudem mit dem Special Engagement Award des Royal Opera House London ausgezeichnet. Neben ihrer internationalen Konzert- und Operntätigkeit engagiert sich Janice van Rooy für die Förderung der klassischen Musik in Namibia. Ab der Spielzeit 2026/27 ist sie Mitglied des Opernstudios der Volksoper Wien.

Mitwirkende: Mitglieder des Volksopernstudios V! (Fabián García, Tomos Owen Jones, Alfred Mitchel, Felix Pacher, Sophie Patterson, Jamie Petutschnig, Janice van Rooy, Yuri Taguchi)

Ort: Semmelweisklinik, Hockegasse 37, Haus 4, 1180 Wien

Sophie Patterson stammt aus Südkalifornien und ist eine vielseitige lyrische Mezzosopranistin. Sie absolvierte ihr Masterstudium an der Royal Academy of Music in London bei Raymond Connell und studierte darüber hinaus an der École Normale de Musique de Paris bei Vladimir Chernov. Ihren Bachelor of Music erwarb sie an der University of California, Los Angeles (UCLA). Ab der Spielzeit 2026/27 ist sie Mitglied des Opernstudios der Volksoper Wien.

Zu ihren jüngsten Engagements zählen die Dorabella in Mozarts “Così fan tutte” in Antwerpen in einer Produktion von Het Toneelhuis, Opera Ballet Vlaanderen und der International Opera Academy sowie die Jo in “Little Women” in Gent mit dem HERMES Ensemble, SPECTRA und der International Opera Academy. Die Presse lobte ihre Darstellung der Dorabella als „berührend und verspielt“.

Als Liedsängerin arbeitet Sophie Patterson regelmäßig mit dem Pianisten Siyuan Xu zusammen. Im Sommer 2025 wurde das Duo für das Liedfestival “Lied the Way” in Florenz ausgewählt. Gemeinsame Auftritte führten sie unter anderem in die British Library, das Old War Office und die Regent Hall in London.

Zu ihren weiteren Engagements zählen ihre Mitwirkung als Alvarez Young Artist bei der Saison 2025 von Garsington Opera, Edward Elgars “Sea Pictures” mit der Penzance Orchestral Society sowie die Rolle der Mrs. Herring in Brittens “Albert Herring”. Zu ihrem Repertoire gehören außerdem die Hexe und die Mutter in “Hänsel und Gretel”, Sesto in “La clemenza di Tito”, Cherubino in “Le nozze di Figaro” sowie Charlotte in “Werther”.

Der Wiener Bass Felix Pacher absolvierte sein Bachelor- und Masterstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und ist ab der Saison 2026/27 Mitglied des Opernstudios der Volksoper Wien. In der Spielzeit 2025/26 gab er als Kreon in Cherubinis “Medea” sein Debüt an der Kammeroper Wien sowie bei den Bayreuther Festspielen als Dritter Edler in Wagners “Lohengrin” unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann. Weitere Engagements führten ihn als Masetto in Mozarts “Don Giovanni” an das Salzburger Landestheater, als Don Alfonso in “Così fan tutte” an das Kroatische Nationaltheater Zagreb sowie als Basssolisten in Bachs “Osteroratorium” und Mozarts “Requiem” in den Wiener Musikverein.

Bereits 2022 debütierte Felix Pacher an der Wiener Staatsoper in der Titelrolle von Ludger Vollmers Jugendoper “Tschick”. Für diese Darstellung wurde er im darauffolgenden Jahr mit dem STELLA23-Preis der ASSITEJ Austria für herausragende darstellerische Leistungen ausgezeichnet. Ebenfalls 2023 gewann er Elīna Garančas Gesangswettbewerb “ZukunftsStimmen”.

Als Konzertsänger war Felix Pacher in bedeutenden Werken des geistlichen Repertoires zu hören, darunter Händels Messiah, Haydns “Die Schöpfung” sowie in der Partie des Jesus in Bachs “Matthäus-Passion”.

Der Bariton Fabián García wurde in Río Negro im Süden Chiles geboren. Seine Gesangsausbildung begann er im Jahr 2022 bei der Sopranistin Margot Pares Reyna, die damals als Gastprofessorin an der Schule für Darstellende Kunst des Teatro del Lago in Frutillar tätig war. Seitdem wird er kontinuierlich von ihr betreut.

Seit 2022 wirkte Fabián García in zahlreichen Produktionen des Teatro del Lago mit, sowohl als Chorsänger als auch als Solist. Im Jahr 2025 wurde das Teatro Municipal de Santiago auf ihn aufmerksam und engagierte ihn für mehrere kleinere Rollen, die ihm wertvolle Bühnenerfahrung im Opernfach ermöglichten. So sang er unter anderem einen Boten und den Diener der Flora in Verdis “La Traviata”, Brühlmann in Massenets “Werther” sowie einen Kappadozier in Strauss’ “Salome”. Für die Spielzeit 2026 stehen unter anderem die Partien des Paris in Gounods “Roméo et Juliette“ und des Morales in Bizets „Carmen“ auf seinem Programm.

Durch das Teatro Municipal de Santiago kam Fabián García mit der Ibáñez-Atkinson-Stiftung in Kontakt, die ihn in ihr Förderprogramm für junge Künstlerinnen und Künstler aufnahm. Im Rahmen dieser Förderung arbeitet er mit renommierten Gesangspädagogen und Coaches wie Eytan Pessen, Chía Patiño und David Blackburn zusammen. Ab der Saison 2026/27 ist er Mitglied des Opernstudios der Volksoper Wien.

Jamie Petutschnig ist eine österreichische Sopranistin. Seit 2019 studiert sie Gesang an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2021/22 absolvierte sie den Acting Foundation Course an der Oxford School of Drama. Im Frühjahr 2025 schloss sie ihr Bachelorstudium mit Auszeichnung ab und begann ihr Masterstudium in den Klassen von Roland Schwab, Christoph Meier und Laura Aikin.

Zu ihren jüngsten künstlerischen Stationen zählen ihr Debüt als Flora in Benjamin Brittens “The Turn of the Screw” (Regie: Benedikt Arnold), die Rolle der „alten Frau“ in der Uraufführung “Donna x Machina” (Lukas Schöppl) am Max Reinhardt Seminar sowie die Stückentwicklung “Alfa Romeo” am Landestheater Niederösterreich in Kooperation mit dem Kollektiv Wunderbaum, u. a. mit Aufführungen beim Holland Festival.

Weitere Engagements führten sie als Alexis in Jacques Offenbachs “Die Insel Tulipatan” im Rahmen der BAJMT in Rheinsberg sowie als Gretel in Engelbert Humperdincks “Hänsel und Gretel” auf die Bühne. Beim Wortwiege Festival und beim Kultursommer Wien war sie in “Worüber man lacht, wenn es nichts zu lachen gibt” von Michael Wurmitzer (Regie: Ira Süssenbach) zu sehen.

2025 vertrat sie die mdw in Kyoto, Japan, und gab ihr Debüt als Norina im Schlosstheater Schönbrunn (Regie: Etelka Polgár). Im März 2026 folgte ihr Debüt als Despina in Wolfgang Amadeus Mozarts “Così fan tutte” (Regie: Roland Schwab).

Ab der Saison 2026/27 ist Jamie Petutschnig Mitglied des Opernstudios der Volksoper Wien.

Tomos Owen Jones ist ein junger Künstler des National Opera Studio und Absolvent des Royal Welsh College of Music and Drama (RWCMD), wo er Gesang und Komposition studierte.

Zu seinen Opernpartien zählen unter anderem der Geist in Purcells “Dido and Aeneas” (Longborough Festival Opera / Barokksolistene), Don Ottavio in Mozarts “Don Giovanni”, Lysander in Brittens “A Midsummer Night’s Dream”, L’aumônier in Poulencs “Dialogues des Carmélites” sowie die Cover-Partie des Rinuccio in Puccinis “Gianni Schicchi” (RWCMD).

Im Rahmen seiner Arbeit am National Opera Studio gestaltete er Szenen aus Mozarts “Così fan tutte” (Ferrando) und “La clemenza di Tito” (Tito) in Zusammenarbeit mit Opera North sowie Lindoro in Rossinis “L’italiana in Algeri” und Tom Rakewell in Strawinskys “The Rake’s Progress” in Kooperation mit der Scottish Opera und der English National Opera. Zudem war er als Graf Almaviva in Rossinis “Il barbiere di Siviglia” in Zusammenarbeit mit der Welsh National Opera zu erleben. Für die kommende Sommersaison ist er als Innkeeper sowie als Cover für den Sänger in Strauss’ “Der Rosenkavalier” und als Cover für John Worthing in Gerald Barrys “The Importance of Being Earnest” bei Garsington Opera engagiert.

Neben seiner Tätigkeit als Sänger ist Tomos Owen Jones auch als Komponist aktiv. Seine Werke wurden unter anderem vom BBC National Orchestra of Wales, beim National Eisteddfod, beim Atmospheres Festival Cardiff, bei Leeds Lieder sowie vom New Conductors Orchestra in New York uraufgeführt. Er war ORA Singers Graduate Composer 2024 und wurde mit dem WNO–RWCMD Composition Competition Prize (2021) sowie dem Welsh Guards March Competition Prize (2024) ausgezeichnet. Seit Herbst 2026 ist er Mitglied des Opernstudios der Volksoper Wien.

Yuri Taguchi ist eine japanische Dirigentin und Pianistin mit Schwerpunkt auf Oper und Musiktheater. Seit 2024 studiert sie Musikleitung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Simeon Pironkoff (Orchesterdirigieren) und Prof. Andreas Henning (Opernkorrepetition). Zuvor absolvierte sie ihr Bachelorstudium im Konzertfach Klavier an der Toho Gakuen Hochschule für Musik in Japan bei Prof. Masaru Yoshitake und Prof. Kei Itoh und erhielt dort zusätzlich Dirigierunterricht bei Prof. Toshiaki Murakami. Als Dirigentin leitete sie 2024 eine Produktion von Mozarts “Die Zauberflöte” in Japan und war 2025 als Musikalische Assistentin und Souffleurin bei “Don Pasquale” an der mdw tätig. Ab der Saison 2026/27 ist sie als Pianistin im Opernstudio der Volksoper Wien engagiert. Zu ihrem Repertoire zählen unter anderem “Carmen”, “Hänsel und Gretel” sowie “Die Zauberflöte”. 2025 erhielt sie ein Stipendium der Nomura Kunst & Kultur Stiftung.